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Qualitätsmanagement für die öffentliche Apotheke

Wenn die Besichtigung angekündigt ist, ist es für ein Qualitätsmanagementsystem zu spät.

Offizinwerk führt 291 Pflichten aus Apothekenbetriebsordnung, Betäubungsmittelrecht, Medizinprodukterecht, Arbeitsschutz und Landesrecht, liefert zu jeder eine fertige Verfahrensanweisung und hält die Nachweise bereit, die ein Pharmazierat bei der Besichtigung sehen will.

Windows-Anwendung für die Apotheke. 30 Tage kostenlos zu erproben. Ab 348 Euro netto je Apotheke und Jahr.

Ansicht Heute mit Prüfbereitschaft, den fünf Fragen der Aufsicht, einer gemeldeten Rechtsänderung und den heute fälligen Terminen.

Die Ausgangslage

Die Pflicht besteht seit 2012. Der Ordner steht seitdem im Regal.

§ 2a der Apothekenbetriebsordnung verlangt von jeder öffentlichen Apotheke ein Qualitätsmanagementsystem, das Art und Umfang der pharmazeutischen Tätigkeiten entspricht. In der Praxis ist daraus meist ein Ordner geworden, den niemand pflegt, bis sich der Pharmazierat ankündigt. Dann wird in wenigen Tagen nachgeholt, was über Jahre hätte entstehen sollen, und genau das fällt bei einer Besichtigung auf.

Fehlende Hygienedokumentation

Der Hygieneplan liegt vor, die tägliche Durchführung ist nirgends belegt. Ohne Eintrag gilt die Maßnahme als nicht erfolgt.

Veraltete Verfahrensanweisungen

Anweisungen verweisen auf Vorschriften in einer Fassung, die seit mehreren Novellen nicht mehr gilt, oder tragen keine Freigabe.

Lückenhafte Temperaturnachweise

Für Kühlschrank und Lagerraum fehlen Tage, oder Soll und Ist stimmen über Monate hinweg auffällig genau überein.

Der Pharmazierat prüft nicht das System. Er greift einen realen Vorgang heraus und arbeitet sich rückwärts: Gibt es dazu eine Verfahrensanweisung, war sie zu diesem Zeitpunkt gültig, und kannte die handelnde Person sie?

Der Ansatz

Zu jeder Pflicht liegt die fertige Antwort schon bereit.

Offizinwerk ist kein leeres Programm, das auf Eingaben wartet. Der Katalog, die Musterfassungen und die Nachweisformulare sind redaktionell erarbeitet und werden laufend gepflegt. Eine Apotheke übernimmt, was zutrifft, und passt nur an, was im eigenen Betrieb anders läuft.

291 Pflichten im Katalog

Aus Apothekenbetriebsordnung, Apothekengesetz, Betäubungsmittelrecht, Medizinprodukterecht, Arbeitsschutz, Arbeitsrecht, Infektionsschutz, Sozialgesetzbuch V, Steuerrecht, Datenschutz, Wettbewerbsrecht, Telematik und Landesrecht. Jede mit Fundstelle.

291 Verfahrensanweisungen

Zu jeder Pflicht eine Musterfassung mit 2.169 ausformulierten Arbeitsschritten, jeder Schritt mit der Rolle, die ihn ausführt, dazu Flussdiagramm, Begriffe, Kennzahl und Risikohinweis.

278 Nachweisformulare

Von der Temperaturkontrolle über das Medizinproduktebuch bis zum Hautschutzplan. Erfasst wird am Tag des Vorgangs, mit Namenszeichen. Jedes lässt sich auch leer ausdrucken und von Hand führen.

424 Fragen der Selbstinspektion

In 50 Bereichen, nach Betriebsprofil gesteuert. Geführt wie eine Besichtigung, mit Protokoll und Maßnahmen aus jeder Abweichung.

38 Pflichtunterweisungen

Zu jeder eine fertige Unterlage zum Halten, zusammen 521 Kernaussagen im Wortlaut, 152 Fälle aus der Praxis und 190 Verständnisfragen mit Musterantwort.

26 Quellen im Rechtsmonitor

Täglich geprüft. Ändert sich eine Vorschrift, benennt das Programm die eigenen Dokumente, die davon betroffen sind.

Flussdiagramm zu jeder Anweisung

Jede Verfahrensanweisung trägt ein Diagramm des Ablaufs, das aus den Arbeitsschritten erzeugt und frei geändert werden kann.

Handbuch als PDF auf Knopfdruck

Das vollständige QM-Handbuch mit Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Fassungsangaben entsteht lokal in einem Arbeitsgang.

Gegliedert nach dem Warenweg

40 Kapitel folgen dem Weg des Arzneimittels durch die Apotheke, vom Wareneingang bis zur Abgabe, nicht dem Alphabet.

Auf das Betriebsprofil zugeschnitten

Rezeptur, Betäubungsmittel, Heimversorgung, Notdienst: Es erscheint nur, was für diese Apotheke gilt.

Funktionen

Vom Katalog zur Anweisung, vom Nachweis zum Beleg.

Die Anwendung läuft auf den Rechnern der Apotheke. Der Abgleich mit dem Server holt Katalog und Musterfassungen und sichert die eigenen Inhalte verschlüsselt.

01 · Handbuch

Ein vollständiges QM-Handbuch aus Musterfassungen

Jede Verfahrensanweisung hängt an der Pflicht, die sie erfüllt. Aus dieser Verknüpfung ergibt sich, welche Pflicht noch ohne Anweisung ist und welche Dokumente eine Rechtsänderung berührt.

  • Fassungsnummer, Freigabedatum und freigebende Person je Dokument
  • Wiedervorlage mit Frist, offene Kenntnisnahmen je Mitarbeitender
  • Eigene Dokumente lassen sich zusätzlich anlegen
Handbuchansicht mit Kennzahlen zu Verfahrensanweisungen und einer nach Kapiteln gegliederten Dokumentenliste.
Handbuch, gegliedert nach dem Weg des Arzneimittels durch die Apotheke.
02 · Bearbeitung

Ablauf, Rollen und Flussdiagramm in einem Dokument

Der Ablauf wird Schritt für Schritt geführt, jeder Schritt trägt die Rolle, die ihn ausführt. Aus den Rollen entstehen die Verantwortlichkeitsübersicht und der Rollenteil im PDF, aus den Schritten das Diagramm.

  • Musterfassung übernehmen oder eigenen Ablauf schreiben
  • Diagramm aus dem Ablauf erzeugen und Knoten frei ergänzen
  • Verweise auf mitgeltende Unterlagen und Begriffe je Anweisung
Bearbeitungsfenster einer Verfahrensanweisung mit dem Reiter Diagramm und einem Flussdiagramm aus Start, Schritten, Entscheidung und Ende.
Flussdiagramm einer Verfahrensanweisung, aus dem Ablauf erzeugt.
03 · KI-Assistent

Formulierungshilfe für den eigenen Betrieb

Wo eine Musterfassung an die Verhältnisse der Apotheke angepasst werden muss, schlägt der Assistent auf Wunsch eine Formulierung für einen einzelnen Abschnitt vor. Zweck, Geltungsbereich, Verantwortlichkeiten und Ablauf lassen sich einzeln bearbeiten.

  • Der Vorschlag wird angezeigt, nicht ungefragt eingesetzt
  • Die Freigabe bleibt in jedem Fall bei der Apothekenleitung
  • Enthalten in den Stufen Betrieb und Verbund, jederzeit abschaltbar
Bearbeitungsfenster mit den Textabschnitten Zweck und Ziel, Geltungsbereich, Begriffe und Verantwortlichkeiten, jeweils mit einer Schaltfläche für den KI-Assistenten.
Textabschnitte einer Anweisung, jeder mit eigener Formulierungshilfe.
04 · Nachweise

278 Formulare, erfasst am Tag des Vorgangs

Nachweise entstehen dort, wo die Arbeit geschieht. Jedes Formular kennt seinen Rhythmus und seine Aufbewahrungsfrist. Sollwerte werden angezeigt, Istwerte grundsätzlich nicht vorgeschlagen.

  • Temperaturkontrolle, Hygienekontrolle, Prüfprotokolle, Unterweisungen
  • Jeder Eintrag mit Erfassungszeitpunkt und Namenszeichen
  • Ausgabe eines Zeitraums als PDF, chronologisch geordnet
Übersicht der Nachweisformulare als Kacheln, jeweils mit Rhythmus und Anzahl der Felder.
Nachweisformulare mit Rhythmus und Feldzahl, unmittelbar zu erfassen.
05 · Prüfmodus

Der Weg rückwärts, wie ihn die Aufsicht geht

Der Prüfmodus bildet genau den Pfad einer Besichtigung ab: vom einzelnen Vorgang zur zugehörigen Pflicht, von dort zur Verfahrensanweisung in der damals gültigen Fassung und zur handelnden Person.

  • Die fünf Fragen der Aufsicht mit dem jeweiligen Stand
  • Vorlagepaket für den Besichtigungstermin als PDF
  • Dokumentenmatrix: welche Anweisung deckt welche Pflicht ab, seit wann
Prüfmodus mit der Rückverfolgung eines Vorgangs über Pflicht, Verfahrensanweisung und handelnde Person.
Prüfmodus: ein Vorgang, rückwärts belegt bis zur handelnden Person.
06 · Register

Sechs Register, die eine Besichtigung erwartet

Was sonst in getrennten Listen und Tabellenblättern liegt, führt Offizinwerk an einer Stelle. Jedes Register lässt sich einzeln als PDF ausgeben und geht in die Managementbewertung des Jahres ein.

Risiken

Bewertung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere, mit Maßnahme und Restrisiko.

Geräte

Waagen, Kühlgeräte, Medizinprodukte und Prüfmittel mit Prüfart und nächster Fälligkeit.

Lieferanten

Bezugsquellen mit Erlaubnis, Bewertung und Zeitpunkt der letzten Beurteilung.

Reklamationen

Beanstandungen mit Ursache, Maßnahme und, wo geboten, Meldung an die Behörde.

Audits

Selbstinspektion und externe Prüfungen mit Feststellungen und Terminverfolgung.

Managementbewertung

Jahresbewertung der Leitung mit Qualitätszielen, Kennzahlen und Ergebnis.

07 · Tägliche Erinnerung

Kleine Schritte über das Jahr statt einer Woche vor dem Termin

Die Anwendung meldet sich einmal täglich mit dem, was ansteht. Die Ansicht Heute fasst den Stand in einer Kennzahl zusammen. Diese Kennzahl ist eine Selbsteinschätzung aus den eigenen Daten, kein Zertifikat und keine behördliche Bewertung.

  • Meldung im Infobereich, Uhrzeit frei einstellbar
  • Personenbezogene Zugänge, jede Erfassung mit Namenszeichen
Was die Erinnerung zeigt
  • Termine, die heute fällig sind, und alles Überfällige
  • Offene Maßnahmen aus Selbstinspektion und Reklamationen
  • Verfahrensanweisungen zur Wiedervorlage
  • Prüffristen von Geräten und Prüfmitteln
  • Meldungen des Rechtsmonitors mit Handlungsbedarf
  • Kenntnisnahmen, die im Team noch fehlen
08 · Prüfmappe

Alles für den Prüfer in einem Archiv, auf einen Klick

Am Morgen der Besichtigung eine Auswahl treffen und auf Erzeugen drücken. Das Programm setzt jede Anweisung einzeln, legt sie nach Kapiteln geordnet ab und packt alles in ein Archiv, das sich auf einen Stick kopieren lässt. Ganz oben liegt eine Liesmichdatei, die die Ordnung erklärt.

  • Handbuch am Stück und zusätzlich jede Anweisung als eigene Datei
  • Ordner nach Kapiteln, benannt mit Gliederungsnummer und Titel
  • Nachweisbuch, Register, Selbstinspektion, Jahresschulungsplan, Anlagen
  • Dreizehn Bestandteile einzeln zuschaltbar, nichts geht ungewollt hinaus
  • Jede Datei als PDF/A, also über die gesamte Aufbewahrungsfrist lesbar
Ansicht Prüfmappe mit Auswahlliste der Bestandteile und einer Vorschau der Ordnerstruktur des Archivs.
Prüfmappe: auswählen, erzeugen, aushändigen.
09 · Ratgeber

Das Programm sagt Ihnen, woran ein Audit scheitern würde

Eine Zahl allein hilft niemandem. Hundert Prozent heißt, dass zu jeder Pflicht etwas da ist. Ob es auch trägt, ist eine andere Frage. Der Ratgeber sieht sich deshalb an, was ein Auditor tatsächlich prüft, und sagt es in klaren Worten.

  • Erkennt ein Handbuch, das noch wörtlich aus der Vorlage stammt, dem häufigsten Grund für ein gescheitertes Audit
  • Meldet Nachweise, die alle vom selben Tag stammen und deshalb nachträglich erstellt wirken
  • Meldet Maßnahmen ohne Wirksamkeitsbewertung, leere Fehlerregister, fehlende Kenntnisnahmen
  • Jeder Hinweis nennt, was auffällt, warum es bei einer Prüfung zum Problem wird und was zu tun ist
Ein Hinweis im Wortlaut

Das Handbuch liest sich noch wie eine Vorlage

142 von 162 Anweisungen stimmen Wort für Wort mit der Musterfassung überein. Der häufigste Grund für ein gescheitertes Zertifizierungsaudit ist ein unverändert übernommenes Musterhandbuch. Ein Auditor erkennt das binnen weniger Minuten, weil die Beschreibung nicht zu den Räumen, Geräten und Personen passt, die er vor sich sieht.

Was zu tun ist: Lassen Sie das Handbuch auf Ihre Apotheke zuschneiden. Der Assistent bezieht dafür Tätigkeiten, Räume, Geräte und Personalstruktur ein.

10 · Zertifizierung

Zweiundzwanzig Prüfpunkte und die Stelle, die zu Ihnen passt

Eine Zertifizierung ist freiwillig. Wer sie will, sieht hier, wie weit das eigene System ist, und findet die Stelle im eigenen Bundesland. Zwölf der siebzehn Landesapothekerkammern führen ein eigenes Verfahren, oft für einen Bruchteil dessen, was eine private Stelle verlangt.

  • Alle siebzehn Kammern mit Verfahren, Grundlage, Gebühren und Verlinkung
  • Private Zertifizierungsstellen und weitere Anerkennungen wie die Präqualifizierung
  • Vier der Prüfpunkte fragen nicht, ob etwas da ist, sondern ob es benutzt wird
  • Die neue Fassung der Norm ist ein Datenfeld und kommt als Inhaltsupdate
Ansicht Zertifizierung mit Einschätzung der Aussicht, Ratgeberhinweisen und der Prüfliste.
Zertifizierungsvorbereitung mit ehrlicher Einschätzung.
11 · Schulungen

Der Jahresschulungsplan entsteht aus dem Betriebsprofil

Welche Unterweisungen eine Apotheke schuldet, steht in einem guten Dutzend Vorschriften verteilt. Das Programm leitet den Pflichtplan aus dem Betriebsprofil ab und legt die Termine an, gebündelt über das Jahr.

  • Achtunddreißig Pflichtunterweisungen mit Rechtsgrundlage und Zielgruppe
  • Zu jeder eine fertige Unterlage zum Halten: Einstieg aus dem Apothekenalltag, Zeitplan in Abschnitten, 521 Kernaussagen im Wortlaut
  • 152 Fälle aus der Praxis, jeweils mit dem üblichen falschen und dem richtigen Vorgehen
  • 190 Verständnisfragen mit Musterantwort, Handzettel zum Aushängen, Teilnahmeliste mit den Namen des eigenen Teams
  • Unterscheidet, wo das Intervall im Gesetz steht und wo die Leitung es festlegt
Vorschau einer Schulungsunterlage mit Einstieg, Ablauf in Abschnitten, Kernaussagen und Verständnisfragen.
Die Unterlage zur Unterweisung, im Programm zum Nachlesen und als PDF zum Halten.
Ein Fall aus der Unterlage, im Wortlaut

Die Reinigungskraft kommt nach Ladenschluss und begegnet dem Team selten.

So läuft es oft: Sie steht auf keiner Teilnehmerliste, weil ihr Dienst nach Feierabend liegt und niemand an sie denkt.

So ist es richtig: Ist sie bei der Apotheke angestellt, setzt die Apothekenleitung einen eigenen Termin an. Kommt sie über einen Dienstleister, lässt sich die Apotheke dessen Unterweisung schriftlich bestätigen und ergänzt die Besonderheiten der Räume.

12 · Unterschrift

Namenszeichen ohne Zusatzgerät, Unterschrift mit Heilberufsausweis

§ 22 Abs. 2 der Apothekenbetriebsordnung unterscheidet Namenszeichen und eigenhändige Unterschrift. Beides bildet das Programm ab, und zwar so, dass das gedruckte Handbuch die Unterschriften bereits trägt.

  • Namenszeichen als kryptografisches Siegel über den Inhalt, ohne Zusatzgerät
  • Sammelfreigabe: alle Entwürfe in einem Durchgang freigeben und zeichnen
  • Qualifizierte Unterschrift über Signaturprogramm und Kartenleser oder über den Konnektor
  • Die unterschriebene Datei wird selbsttätig geholt, geprüft und als Anhang abgelegt
  • Empfehlung für Lesegerät und Signaturprogramm mit Preisen liegt im Programm
Ansicht Signatur mit den drei Wegen der Unterschrift und der Empfehlung für Lesegerät und Signaturprogramm.
Drei Wege der Unterschrift, vom Namenszeichen bis zum Heilberufsausweis.

Der Unterschied

Was andere Anbieter nicht tun.

Am Markt gibt es Handbuchsammlungen als Textdateien, Ordner mit Musterformularen und allgemeine Qualitätsmanagementsoftware ohne Apothekenbezug. Alle drei lassen die Apotheke an derselben Stelle allein: bei der Frage, ob das, was sie hat, für eine Prüfung reicht.

Der Katalog ist die Wurzel, nicht das Handbuch

Jede Anweisung hängt an der Pflicht, die sie erfüllt, und jede Pflicht an ihrer Fundstelle. Daraus ergibt sich, welche Pflicht noch offen ist, welche Anweisung eine Rechtsänderung berührt und welcher Nachweis zu welchem Paragraphen gehört. Eine Sammlung von Textdateien kann das nicht.

Das Recht bleibt von allein aktuell

Sechsundzwanzig Quellen werden täglich geprüft. Eine Rechtsänderung wird belegt, redaktionell freigegeben und erreicht die Apotheke beim nächsten Abgleich, ohne dass eine neue Programmfassung nötig wäre. Bei Handbuchsammlungen kommt die Aktualisierung, wenn der Verlag eine neue Auflage druckt.

Jede Apotheke bekommt eigene Sätze

Der Assistent schreibt die Musterfassung auf den eigenen Betrieb um und bezieht Tätigkeiten, Räume, Geräte und Personalstruktur ein. Zwei Apotheken erhalten dadurch verschiedene, gleich richtige Fassungen. Ein gekauftes Musterhandbuch liest sich in jeder Apotheke gleich, und genau daran scheitern Audits.

Das Programm prüft sich selbst

Der Ratgeber erkennt Nachweise, die alle vom selben Tag stammen, Maßnahmen ohne Wirksamkeitsbewertung und Handbücher, die noch wörtlich aus der Vorlage kommen. Keine andere Lösung für Apotheken widerspricht ihrem eigenen Nutzer, wenn dessen Zahlen zu schön aussehen.

Alles liegt archivfest vor

Jede erzeugte Datei ist ein PDF/A: Schriften eingebettet, Farbraum festgelegt. Bei Blutzubereitungen beträgt die Aufbewahrungsfrist dreißig Jahre. Eine gewöhnliche PDF-Datei darf auf Schriften des Rechners verweisen, die es dann nicht mehr gibt.

Der Betreiber kann nicht mitlesen

Die Inhalte liegen auf dem Server ausschließlich verschlüsselt. Der Schlüssel entsteht aus dem Kennwort der Apotheke und verlässt deren Rechner nie. Das ist keine Zusage, sondern eine Eigenschaft des Verfahrens: Der Betreiber könnte selbst dann nicht lesen, wenn er wollte.

Die Prüfmappe gibt es sonst nirgends

Handbuch am Stück, jede Anweisung einzeln nach Kapiteln geordnet, Nachweise, Register, Selbstinspektion und Schulungsplan, alles in einem Archiv für den Stick des Prüfers. Wer das von Hand zusammenstellt, sitzt einen Vormittag daran.

Geschrieben wie ein Fachbuch

Alle Texte, auch die des Assistenten, stehen in pharmazeutischer Fachsprache. Eine Stilprüfung auf dem Server weist Formulierungen zurück, die nach maschineller Erzeugung klingen, und lässt sie berichtigen, bevor sie die Apotheke erreichen.

Sicherheit und Nachvollziehbarkeit

Ihre Inhalte liegen auf dem Server ausschließlich verschlüsselt.

Offizinwerk arbeitet nach dem Grundsatz des Nichtwissens. Der Schlüssel entsteht aus dem Kennwort der Apotheke und verlässt deren Rechner nie. Der Betreiber kann die Inhalte seiner Kunden nicht lesen, auch dann nicht, wenn er es wollte.

Verschlüsselung vor der Übertragung

Dokumente, Nachweise und Register werden auf dem Rechner der Apotheke verschlüsselt und erst danach übertragen. Auf dem Server liegen sie als unlesbarer Block.

Nichts wird gelöscht

Jede Änderung erzeugt eine neue Fassung, die alte bleibt erhalten. Ein fehlerhafter Eintrag wird mit Begründung als ungültig gekennzeichnet, nicht entfernt.

Jede Fassung ist belegt

Zu jedem Dokument lässt sich zeigen, wer wann welche Fassung freigegeben hat und worin sie sich von der vorigen unterscheidet.

Auswertung bleibt lokal

Alle Berichte und das vollständige Handbuch werden auf dem Rechner der Apotheke erzeugt. Die PDF-Dateien verlassen ihn nicht.

Keine Vorbelegung von Messwerten

Sollwerte werden angezeigt, Istwerte niemals vorgeschlagen. Protokolle mit allzu genauer Übereinstimmung gelten bei einer Besichtigung als verdächtig.

Server in Deutschland

Abgleich und Datensicherung laufen über einen Server in Deutschland, die Verbindung ist durchgehend verschlüsselt.

Preise

Je Apotheke und Jahr, ohne Einrichtungsgebühr.

Alle Beträge verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer. Die Lizenz gilt für ein Jahr ab Freischaltung und wird jährlich in Rechnung gestellt.

Basis

348 Euronetto je Apotheke und Jahr

Für die Apotheke, die ihr Qualitätsmanagementsystem vollständig aufbauen und belegen will.

  • Alle 291 Pflichten im Katalog
  • Alle 291 Musterfassungen mit Ablauf und Diagramm
  • QM-Handbuch als PDF
  • Alle 278 Nachweisformulare
  • Berichte und Vorlagepaket für die Besichtigung
  • Rechtsmonitor über 26 Quellen
  • 3 Arbeitsplätze
Basis bestellen

Betrieb

Empfohlen

588 Euronetto je Apotheke und Jahr

Für den laufenden Betrieb mit Registern, Terminverfolgung und Formulierungshilfe.

  • Alles aus der Stufe Basis
  • KI-Assistent für die Anpassung der Anweisungen
  • Alle Register: Risiken, Geräte, Lieferanten, Reklamationen, Audits, Managementbewertung
  • Qualitätsziele und Kennzahlen
  • 10 Arbeitsplätze
Betrieb bestellen

Verbund

948 Euronetto je Apotheke und Jahr

Für mehrere Betriebsstätten unter einer Leitung. Jede Betriebsstätte führt ihr eigenes Handbuch, alle laufen unter einer Lizenz und einer Rechnung.

  • Alles aus der Stufe Betrieb
  • Serversicherung mit Rückkehr auf jeden früheren Tag
  • Vorrang bei Rückfragen und Störungen
  • Bis zu 4 Betriebsstätten unter einer Lizenz
  • Unbegrenzte Zahl an Arbeitsplätzen
Verbund bestellen
Leistungsübersicht
Leistung Basis Betrieb Verbund
Pflichtenkatalog und Musterfassungenenthaltenenthaltenenthalten
QM-Handbuch und Berichte als PDFenthaltenenthaltenenthalten
Nachweisformulareenthaltenenthaltenenthalten
Rechtsmonitorenthaltenenthaltenenthalten
KI-Assistententhaltenenthalten
Register und Qualitätszieleenthaltenenthalten
Abgleich über mehrere Arbeitsplätzeenthaltenenthaltenenthalten
Rückkehr auf einen früheren Standenthalten
Betriebsstätten11bis 4
Arbeitsplätze310unbegrenzt

Offizinwerk lässt sich 30 Tage kostenlos und ohne Verpflichtung erproben. Die im Probezeitraum angelegten Inhalte bleiben beim Übergang in eine Lizenz erhalten. Wird die Lizenz nicht bestellt, endet der Zugang, ohne dass Kosten entstehen.

Bestellung

Bestellung aufgeben, Prüfung abwarten, Lizenzschlüssel erhalten.

Eine Zahlung wird an dieser Stelle nicht ausgelöst. Jede Bestellung wird von Hand geprüft und freigegeben. Auf diesem Weg ist sichergestellt, dass die Lizenz der bestellenden Apotheke und ihrer Betriebsstättennummer zugeordnet ist.

  1. Bestellung übermitteln

    Sie füllen das Formular aus. Eine Eingangsbestätigung erscheint unmittelbar auf dieser Seite.

  2. Prüfung und Freigabe

    Angaben und Betriebsstättennummer werden geprüft. In der Regel geschieht das innerhalb eines Werktages.

  3. Rechnung und Lizenzschlüssel

    Beides erhalten Sie per E-Mail. Der Schlüssel schaltet die Anwendung für die bestellte Stufe frei.

  4. Einrichtung in der Apotheke

    Die Windows-Anwendung wird installiert, das Betriebsprofil angelegt, der Katalog abgeglichen. Danach steht das Handbuch bereit.

Fragen vor der Bestellung beantworten wir unter info@offizinwerk.de. Wir antworten an Werktagen, in der Regel am selben Tag.

Ab zwei Betriebsstätten gilt die Stufe Verbund.
Es entstehen keine Kosten, bevor die Rechnung vorliegt.